Gott erschuf den Menschen im Bilde Gottes

Wir Christen sollen glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist (Joh. 20:31Diese [Zeichen] aber sind geschrieben, dass ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und dass ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen. ). Wir sollen an Gott, den Vater, und an den Sohn glauben, an somit an die leibliche Abstammung Christi vom allerhöchsten Gott. Dieser Sohn Gottes nennt seine Jünger „Brüder“ (Matth. 28:10Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie gehen nach Galiläa; daselbst werden sie mich sehen.). Sie sind nicht geistlich, sondern körperlich Brüder. Nach Hebr. 2:11-12 und 16-17[11] Sintemal sie alle von einem kommen, beide, der da heiligt und die da geheiligt werden. Darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu heißen, [12] und spricht: „Ich will verkündigen deinen Namen meinen Brüdern und mitten in der Gemeinde dir lobsingen.“ ... [16] Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an. [17] Daher musste er in allen Dingen seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu versöhnen die Sünden des Volks. hat es den Anschein, dass Gott seine eigenen Kinder auf diese Erde gesetzt hat, wahre Kinder des allerhöchsten Gottes (an einen Ort gesetzt, an dem die Engel, die gesündigt hatten, mit Ketten der Finsternis gebunden waren, vgl. hier). Darum ist Jesus nach Röm. 8:29Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, dass sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes, auf dass derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. der erstgeborene unter vielen Brüdern: Dem „Ebenbilde“ nach sind sie Christus gleich, so wie Adam im Ebenbilde des allerhöchsten Gottes geschaffen war. Christus nennt sich selbst „Sohn Adams“ (Joh. 12:34 Da antwortete ihm das Volk: Wir haben gehört im Gesetz, dass Christus ewiglich bleibe; und wie sagst du denn: „Des Menschen Sohn muss erhöht werden“? Wer ist dieser Menschensohn?, „Menschensohn“ lt. aramäischem Targum: bar adam = „Sohn Adams“).

Der Teufel hinterlässt Nachkommen

Der Teufel kann nichts erschaffen. Er verführte und benutzte Geschöpfe Gottes in einem folgenschweren Komplott, dem Sündenfall (siehe noch einmal hier). 1. Mose 3:15Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. ist wichtig zum Verständnis der Bibel und zum Verständnis des Weltlaufs: Gott spricht unmittelbar nach dem Sündenfall von Nachkommen der Schlange und von Nachkommen Evas. Zwischen beiden Gruppen verordnet Gott immerwährende Feindschaft. Im Neuen Testament werden vehement große Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen von Menschen bestätigt. So vergleicht Jesus die Menschen, die in den Himmel kommen mit Weizen, der aufs Feld gesät wurde; den Samen, den der Teufel sät, vergleicht er hingegen mit Unkraut. Gott lässt beides zeitgleich miteinander wachsen (Matth. 13:24-30[24] Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. [25] Da aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. [26] Da nun das Kraut wuchs und Frucht brachte, da fand sich auch das Unkraut. [27] Da traten die Knechte zu dem Hausvater und sprachen: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? [28] Er sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du denn, dass wir hingehen und es ausjäten? [29] Er sprach: Nein! auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausraufet, so ihr das Unkraut ausjätet. [30] Lasset beides miteinander wachsen bis zu der Ernte; und um der Ernte Zeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuvor das Unkraut und bindet es in Bündlein, dass man es verbrenne; aber den Weizen sammelt mir in meine Scheuer.). An anderer Stelle werden die zwei Gruppen Spreu und Weizen genannt (Luk. 3:17 In seiner Hand ist die Wurfschaufel, und er wird seine Tenne fegen und wird den Weizen in seine Scheuer sammeln, und die Spreu wird er mit ewigem Feuer verbrennen.). Der größtmögliche Unterschied steckt in den Titulierungen „Gott“ und „Teufel“: Als Kinder Gottes oder als Götter werden die Menschen bezeichnet, an die das Wort Gottes gerichtet ist (Ps. 82:6-7[6] Ich habe wohl gesagt: „Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten“; [7] aber ihr werdet sterben wie Menschen und wie ein Tyrann zugrunde gehen., Joh. 10:34-35[34] Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz: „Ich habe gesagt: Ihr seid Götter“? [35] So er die Götter nennt, zu welchen das Wort geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden ..., Hos. 1:10... jedoch wird die Zahl der Kinder Israel dem Sand am Meer gleichen, der sich nicht messen und nicht zählen läßt; und es wird geschehen: statt daß man jetzt zu ihnen sagt: »Ihr seid ›Nicht-mein-Volk‹«, werden sie »Söhne des lebendigen Gottes« genannt werden. [Menge-Übersetzung]), als Kinder des Teufels oder als Teufel werden diejenigen bezeichnet, die Jesus widerstehen, ihn verraten etc. (Joh. 8:44Ihr stammt eben vom Teufel als eurem Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters handeln. Der ist ein Menschenmörder von Anfang an gewesen und steht nicht in der Wahrheit, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, dann redet er aus seinem eigensten Wesen heraus, denn er ist ein Lügner und der Vater von ihr (d.h. von der Lüge). [Menge-Übersetzung], Joh. 6:70Jesus antwortete ihnen: Habe ich nicht euch zwölf erwählt? und – euer einer ist ein Teufel!, Apg. 13:6-10[6] Und da sie die Insel durchzogen bis zu der Stadt Paphos, fanden sie einen Zauberer und falschen Propheten, einen Juden, der hieß Bar-Jesus; ... [9] Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll heiligen Geistes, sah ihn an [10] und sprach: O du Kind des Teufels, voll aller List und aller Schalkheit, und Feind aller Gerechtigkeit, du hörst nicht auf, abzuwenden die rechten Wege des Herrn; ...)***Interessanterweise beziehen sich alle drei Bibelstellen auf Juden..

Die Menschen der Welt werden einmal verdammt oder sie werden selig werden. Scheinbar gibt es im Himmel aber eine weitere wichtige Unterteilung: Das Volk Israel, das im neuen Jerusalem in der Gegenwart Gottes lebt, ist getrennt von den Völkern umher, die ebenfalls in Herrlichkeit leben und ihre Herrlichkeit in die Stadt tragen (Off. 21:24-27[24] Die Völker werden in ihrem Lichte wandeln, und die Könige der Erde bringen ihre Herrlichkeit in sie hinein. [25] Ihre Tore werden am Tage niemals verschlossen werden, denn Nacht wird es dort nicht mehr geben, [26] und man wird die Herrlichkeit und die Pracht (= Kostbarkeiten) der Völker in sie hineinbringen. [27] Und niemals wird etwas Unreines in sie hineinkommen und niemand, der Greuel (oder: Götzendienst) und Lüge übt, sondern nur die, welche im Lebensbuche des Lammes verzeichnet stehen. [Menge-Übersetzung]), so dass man folgern kann, dass auf dieser Erde auch außerhalb Israels Menschen der ewigen Seligkeit würdig werden.

So wie Israel die Gotteskindschaft gehört (Jer. 31:9Sie werden weinend kommen und betend, so will ich sie leiten; ich will sie leiten an den Wasserbüchen auf schlichtem Wege, dass sie sich nicht stoßen; denn ich bin Israels Vater, so ist Ephraim mein erstgeborener Sohn.), so ist, pauschal gesprochen und der Idee einer weltweiten Mission zum Trotz, den anderen Völkern die Anbetung der Dämonen verordnet: 5. Mose 4:19-20[19]... dass du auch nicht deine Augen aufhebest gen Himmel und sehest die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen, welche der HErr, dein Gott, verordnet hat allen Völkern unter dem ganzen Himmel. [20] Euch aber hat der HErr angenommen und aus dem eisernen Ofen, nämlich aus Ägypten, geführt, dass ihr sein Erbvolk sollt sein, wie es ist an diesem Tag.. Die Aufforderung an andere Völker, den Gott Israels zu kennen und zu fürchten, existiert zwar, (1. Kön 8:43... so wollest du hören im Himmel, im Sitz deiner Wohnung, und tun alles, darum der Fremde dich anruft, auf dass alle Völker auf Erden deinen Namen erkennen, dass sie auch dich fürchten wie dein Volk Israel und dass sie innewerden, wie dieses Haus nach deinem Namen genannt sei, das ich gebaut habe., 1. Kön 8:59-60[59] Und diese Worte, die ich vor dem HErr gefleht habe, müssen nahekommen dem HErrn, unserem Gott, Tag und Nacht, dass er Recht schaffe seinem Knecht und seinem Volk Israel, ein jegliches zu seiner Zeit, [60] auf dass alle Völker auf Erden erkennen, dass der HErr Gott ist und keiner mehr.)***Persönliche Bekehrungen von Menschen aus allen Völkern sind also möglich und erwünscht, aber zugleich ist der Weg der Völker 5. Mose 19 unterworfen: So ergibt sich im Umfeld einer aktiven Mission durchaus eine ernste Willigkeit, sich dem christlichen Glauben zuzuwenden, alleingelassen kehren in denselben Gesellschaften aber schnell die früheren Elemente des Naturglaubens zurück. und das Wort Gottes kann den selig machen, der es annimmt, aber nicht jeder kann es annehmen, siehe Joh. 10:26-27[26] Aber ihr glaubet nicht; denn ihr seid von meinen Schafen nicht, wie ich euch gesagt habe. [27] Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, .... Gott verdammt, wen er vorhatte zu verdammen und ist darin sicherlich vollkommen gerecht. Luthers empfehlenswerte Diatribe vom freien Willen spricht zu diesem Thema, siehe auch Röm. 9:20-22[20] Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also? [21] Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren? [22] Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit großer Geduld getragen die Gefäße des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis; ...

Röm. 2:11Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott. sagt, dass die äussere Erscheinung eines Menschen vor Gott keine Bedeutung hat. Es mag sein, dass jemand nach seiner israelitischen Abstammung im Buch des Lebens steht, aber wegen seiner Taten bald nicht mehr (Psalm 69:27-28[27] Lass sie in eine Sünde über die andere fallen, dass sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. [28] Tilge sie aus dem Buch der Lebendigen, dass sie mit den Gerechten nicht angeschrieben werden.). Gott sieht auf das Innere eines Menschen (2. Chr. 16:9Denn die Augen des HERRN überschauen die ganze Erde, damit er seine Macht zum Heil für die erweise, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist. Du hast in diesem Fall töricht gehandelt; denn von nun an wirst du (unablässig) Kriege zu führen haben. [Menge-Übersetzung]) und auf die Taten. Die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen – der, die in den Himmel kommt und der, die in die Hölle kommt – fallen nach irdischen Maßstäben möglicherweise kaum auf (Luk. 17:35-36[35] Zwei werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verlassen werden. 36] Zwei werden auf dem Felde sein; einer wird angenommen, der andere wird verlassen werden.), sind mitunter nur Regungen des Herzens (Apg. 5:4-5[3] Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du dem heiligen Geist lögest und entwendetest etwas vom Gelde des Ackers? [4] Hättest du ihn doch wohl mögen behalten, da du ihn hattest; und da er verkauft war, war es auch in deiner Gewalt. Warum hast du denn solches in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott gelogen., Apg. 8:22Darum tue Buße für diese deine Bosheit und bitte Gott, ob dir vergeben werden möchte die Tücke deines Herzens.). Der Unterschied mag darauf reduziert sein, dass der eine Mensch glauben will und es auch vermag, der andere nicht glauben will und es auch nicht kann; entsprechend fallen seine Taten aus (Jak. 2:22-24[22] Da siehest du, dass der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden; [23] und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: „Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet,“ und er ward ein Freund Gottes geheißen. [24] So sehet ihr nun, dass der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.). Die ewigen Konsequenzen eines scheinbar kleinen Unterschieds sind unaussprechlich gewaltig und machen nur Sinn, wenn der Unterschied, der hinter dem Vermögen oder Unvermögen zu glauben steht, ebenfalls gewaltig ist. Die wahren Gegebenheiten im Inneren eines Menschen entziehen sich unserer Einsicht, darum sollen wir nicht urteilen (Matth. 7:1Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.).

Der Teufel reklamiert Erwählung

Obwohl die Bibel von Segen und Fluch für ganze Völker und Ethnien spricht und die Geschicke der Menschen insgesamt diesen Prophetien unterwirft, ist damit nicht jedes persönliche Schicksal festgeschrieben. Auf diesen Webseiten geht es aber nicht um persönliche Buße und Wiedergeburt, sondern um ein Verständnis der Wege der Völker und ihrer Abhängigkeit von biblischen Prophetien: Schöpfer der Welt ist der Gott Israels; und er macht Unterschiede zwischen den Menschen. Darum gilt: Wohltaten, die vor Gott zählen, sind immer Wohltaten an den Kindern des Lichts und niemals Wohltaten am Samen der Schlange (Matth. 25:40Und der König wird antworten und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan., 2. Chron. 19:2Und es ging ihm entgegen hinaus Jehu, der Sohn Hananis, der Schauer, und sprach zum König Josaphat: Sollst du so dem Gottlosen helfen, und lieben, die den HErrn hassen? Und um deswillen ist über dir der Zorn vom HErrn.).

Der Satan will die Erwählung Israels hinwegtun und alle Menschen gleich gemacht sehen. Der Satan will statt der Erwählung Israels die Erwählung seines eigenen Samens erzwingen. Damit will er seine Revolte gegen Gott doch noch zum Erfolg bringen. Er hat mehrmals seinen Samen in die Linie des erwählten Israels einzumogeln versucht (Kain, Ismael, Esau, siehe Bild links). Er hat ein unechtes Volk der Juden herangebildet und mit ihnen ein unechtes Israel ins verheißene Land gesetzt, und er wird sehr bald einen unechten, Wunder vollbringenden, falschen Christus, den Antichristen, erscheinen lassen. Christus wird ihn bei seiner Wiederkunft auslöschen (2. Thess. 2:8-9[8] ... und alsdann wird der Boshafte offenbart werden, welchen der Herr umbringen wird mit dem Geist seines Mundes und durch die Erscheinung seiner Zukunft ihm ein Ende machen, [9] ihm, dessen Zukunft geschieht nach der Wirkung des Satans mit allerlei lügenhaftigen Kräften und Zeichen und Wundern ...). Christus kommt für sein Volk. Christus, der Friedefürst, bringt seinem Volk, „Davids Königreich“, den Frieden (Jes. 9:5-6[5] Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater Friedefürst; [6] auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem Königreich, dass er's zurichte und stärke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HErrn Zebaoth.), aber nicht der Welt (Luk. 12:51 [Luth.]Meinet ihr, dass ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht.). Was Luther in Luk. 12:51 „Zwietracht“ nennt, ist treffender „Trennung“: Luk. 12:51 [v. Ess]Meinet ihr, ich sey gekommen, Frieden auf Erden zu bringen? Keineswegs, sage ich euch, sondern Trennung. [van-Ess-Übersetzung]. Die Gebete für den Frieden in aller Welt und zwischen allen Menschen wird Gott nicht erhören, weil sie allein die Ziele des Satans formulieren, der die bedingungslose Inklusion durchsetzen will. Der Teufel säte das Unkraut, um den Weizen zu ersticken. Der Same der Schlange muss die Kinder Gottes angreifen, diese Feindseligkeit ist ihm verordnet (1. Mose 3:15Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.). Die Feindseligkeit gegen die Kinder Gottes ist aber ein Angriff auf Gott selbst. Dass Gott dem Satan Feindseligkeit auferlegt hat, mag man als Hinweis deuten, dass die Konflikte dieser Welt nicht zuletzt auch dem Richturteil zuarbeiten müssen, das dereinst über die unsichtbare Welt ergehen wird.

Israel ist in Gottes Hand ein Werkzeug (Jer. 51:20Du bist mein Hammer, meine Kriegswaffe; durch dich zerschmettere ich die Heiden und zerstöre die Königreiche; ...). Der Same der Schlange will den Samen des lebendigen Gottes ausschalten, statt dessen gar für sich die Erwählung reklamieren, die allein Israel verkündigt ist. Das ist die zentrale Auseinandersetzung auf der Erde. Darum ist Gottes Wort voller ethnisch-rassischer Richtlinien und Prophezeiungen. Dass zu diesem Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte Denkvorschriften erlassen werden, die die biblischen ethnischen Differenzierungen verbieten, zeigt an, dass wir uns im letzten und schlimmsten Stadium des Aufbegehrens der satanischen Mächte gegen Gott befinden: Der Same der Schlange erhebt den Anspruch auf Göttlichkeit: Alle Menschen sind für ganz und gar gleich zu halten. Es darf kein Unterschied mehr sein zwischen Mann und Frau, zwischen homo und hetero, zwischen Kind und Eltern, zwischen Völkern, zwischen Religionen und vor allem: nicht zwischen Rassen. Auf diesem Wege soll gleich werden und sich vermischen, was ungleicher nicht sein kann. Die Rolle der Nachfahren Kains, Ismaels und Esaus ist in diesem Konflikt zwischen Gott und Satan augenfällig:


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